‚Climate Visuals‘ statt Eisbären und Schlote

Welche Bilder braucht der Klimawandel? Die öffentliche Wahrnehmung des Klimawandels wird geprägt durch zunehmend stereotype Bildmotive, die offenbar nur noch wenig Neugierde, Aufmerksamkeit oder gar Handlungsmotivation hervorrufen. Das Projekt klimafakten.de hatte daher ins Hamburger Climate Service Center Germany (GERICS) eingeladen, um anhand der Ergebnisse einer umfangreichen Studie die Rezeption und möglichen Effekte der fotografischen Veranschaulichung des Klimawandels zu diskutieren.

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Populärkultur und Umweltschutz – Zeitgenössische Serienformate für die Nachhaltigkeitskommunikation

Von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, dem Berlin-Institut für Weltbevölkerung und globale Entwicklung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurde 2002 ein Handlungskonzept publiziert, in dem darge­legt wurde, dass sich TV-Serien und Soaps in besonderer Weise für eine öffentlichkeitswirksame und unterhaltsame Kommunikation von Umweltthemen und Nachhaltigkeit eignen. Seitdem haben sich grundlegende Veränderungen bezüglich Konzeption, Produktion, Distribution und auch Rezeption von Serien ergeben.…

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Nachhaltigkeitskommunikation – Eine Reflexion der “Koproduktion” von wissenschaftlicher und künstlerischer Klimakommunikation ( CLIMART-Projekt)

Interview von Joachim Borner mit Laura Sommer von der Universität Trondheim (Norwegen) zu CLIMART, dem im Herbst 2014 gestarteten, internationalen und transdisziplinären Forschungsprojekt, das zum Ziel hat, die psychologischen Effekte von Klimakunst zu untersuchen.

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Eine neue Form der Ästhetik des Widerstandes
„Der Perlmuttknopf“ von Patricio Guzmán,
besprochen von Joachim Borner

Es gibt Filme, die nehmen einen als Zuschauerin oder Zuschauer vom allerersten Augenblick an auf. Sie strahlen einen Zauber aus und haben etwas Wohltuendes. Es geht dabei nicht ums Verführen – eine Aktion, die das Kino im umfassenden Sinn auch beherrscht. Nein: Es geht um ein Hinführen, hinein in das, was uns ihr Autor erzählen, was er uns näher bringen…

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Strategien und Ästhetiken der Darstellung nachhaltiger Entwicklung im neueren Dokumentarfilm

Von Thomas Klein Seit etwas mehr als zehn Jahren ist der Begriff Nachhaltigkeit – in seiner Bedeutung als Leitbild für die zukünftige Entwicklung des Menschen – einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In dieser Zeitspanne ist zugleich ein enormer Anstieg von publikumswirksamen Dokumentarfilmen zu verzeichnen, die sich mit Themen, Problemfeldern, Phänomenen nachhaltiger Entwicklung befassen. Vor allem geht es um Fragen der Globalisierung,…

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